Wie groß ist die Bedrohung durch elektromagnetische Strahlung?
Die höchsten elektromagnetischen Strahlungsemissionen werden Experten zufolge durch das Gas Radon verursacht, das in Baumaterialien oder Zement für den Hausbau enthalten ist. Weitere offensichtliche Strahlungsquellen sind Sonnenlicht und Wasser. Bevor Sie Ihren Sommerurlaub am Mittelmeer beenden oder Leitungswasser ausfließen lassen, ist es wichtig, auf zwei Arten elektromagnetischer Strahlung zu achten: ionisierende und nichtionisierende.
Zu den Quellen ionisierender Strahlung zählen Röntgenstrahlen, die häufig in der medizinischen Bildgebung und bei der Krebsbehandlung eingesetzt werden. Diese Art von Strahlung stellt eine Gefahr dar, die wir alle so weit wie möglich vermeiden sollten. Der umstrittenste Aspekt der elektromagnetischen Strahlung sind jedoch die nichtionisierenden Strahlungsarten. Beispiele für nichtionisierende Strahlungsquellen sind Fernseher, Fernbedienungen, drahtlose Kommunikationsgeräte und Mikrowellen. Dies liegt daran, dass allgemein davon ausgegangen wird, dass diese Art von Strahlung nicht stark genug ist, um Elektronen aus der Materie freizusetzen, und dass es daher unwahrscheinlich ist, dass sie Krebs verursacht oder die DNA schädigt. Darüber hinaus gibt es keine überzeugenden wissenschaftlichen Beweise dafür.
Allerdings kann diese nichtionisierende Strahlung auch vorübergehende negative Auswirkungen auf das Gehirn und das Sinnessystem haben, die unser Gedächtnis und unsere Reaktionsfunktion beeinträchtigen und zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und unzureichendem Schlaf führen können.
Auch die auf Dächern und angrenzenden Wohngebieten gelegenen Basisstationen geben Anlass zu großer Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Probleme. Da die Frequenz ionisierender Strahlung jedoch sechsmal höher ist als die der nichtionisierenden Strahlung, die von der Basisstation ausgesendet wird, sollte sie keinen allzu großen Schaden anrichten und uns endlich aufatmen lassen. Darüber hinaus verfügt die Basisstationsantenne über eine hohe Richtwirkung, was bedeutet, dass die Antennenkonstruktion weder nach hinten noch nach unten abstrahlt. Daher sind die Bewohner, die unter dem Dach leben, sehr sicher. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Basisstation in einem sicheren Abstand installiert werden muss, der Anwohner und Gebäude von Strahlungsemissionsbereichen fernhält. In ländlichen Gebieten sollte es einfach sein, solche Sicherheitsstandards zu erreichen; Aber in städtischen Gebieten, in denen Wabennetze klein sind und über dichte Basisstationsinstallationen verfügen, bin ich mir nicht sicher, welchen Schutz jeder haben wird.
Bis zuverlässigere wissenschaftliche Erkenntnisse vorgelegt und allgemein akzeptiert werden, sind die Auswirkungen von Mobiltelefonen auf die Gesundheit schon immer ein heißes Thema. Den Forschern zufolge äußert sich die Strahlung von Mobiltelefonen in zwei Aspekten: thermischen Effekten und nicht-thermischen Effekten. Der thermische Effekt bezeichnet die Aufnahme von Strahlung durch den menschlichen Körper und deren Umwandlung in Wärmeenergie, was zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führt. Dies kann in der Regel durch die Durchblutung reguliert werden. Der durch die Nutzung eines Mobiltelefons verursachte Temperaturanstieg beträgt nur etwa 0,1 Grad, was ziemlich unbedeutend ist. Unser Körper ist im Allgemeinen in der Lage, sich leicht selbst zu regulieren. Aufgrund der thermischen Wirkung der Strahlung auf das Gehirn sind Erwachsene möglicherweise 50 % weniger betroffen als Kinder.
Kann die Nutzung von Mobiltelefonen Krebs verursachen? Aufgrund der geringen Menge an nichtionisierender Strahlung, die von Mobiltelefonen abgegeben wird, ist es unwahrscheinlich, dass diese die DNA schädigt und daher keine Krebszellen entstehen können. Obwohl Länder wie Dänemark, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich und Japan zahlreiche Studien zu diesem Thema durchgeführt haben, gibt es immer noch keine stichhaltigen Beweise, die dies widerlegen könnten.
Ich glaube, dass es im heutigen modernen Lebensstil unmöglich ist, elektromagnetische Strahlung vollständig aus dem täglichen Leben zu verbannen. Allerdings scheint eine rationelle Anwendung der beste Weg zu sein, mögliche schädliche Auswirkungen zu minimieren.
