Für die Auswahl eines Multimeters gibt es mehrere Grundsätze
1. Funktion
Zusätzlich zu den fünf Funktionen zum Messen von Wechsel- und Gleichspannung, Wechsel- und Gleichstrom, Widerstand usw. verfügt ein Digitalmultimeter auch über Funktionen wie digitale Berechnung, Selbstprüfung, Messwertspeicherung, Fehlerablesung, Diodenerkennung, Auswahl der Wortlänge, IEEE-488-Schnittstelle oder RS-232-Schnittstelle. Bei der Verwendung sollte es entsprechend den spezifischen Anforderungen ausgewählt werden.
2. Reichweite und Messbereich
Ein Digitalmultimeter verfügt über viele Bereiche, sein Grundbereich weist jedoch die höchste Genauigkeit auf. Viele Digitalmultimeter verfügen über eine automatische Bereichsanpassungsfunktion, die eine manuelle Bereichsanpassung überflüssig macht und die Messung bequem, sicher und schnell macht. Es gibt auch viele Digitalmultimeter, die über eine Messbereichsüberschreitung verfügen. Wenn der Messwert den Bereich überschreitet, aber die maximale Anzeige noch nicht erreicht hat, muss der Bereich nicht geändert werden, wodurch Genauigkeit und Auflösung verbessert werden.
3. Genauigkeit
Der maximal zulässige Fehler eines Digitalmultimeters hängt nicht nur von seinem variablen Termfehler ab, sondern auch von seinem festen Termfehler. Bei der Auswahl muss auch berücksichtigt werden, wie viel stabiler Fehler und linearer Fehler erforderlich sind und ob die Auflösung den Anforderungen entspricht. Für allgemeine Digitalmultimeter, die Stufen {{0}}.00{{10}}5 bis 0.002 erfordern, mindestens 61 Ziffern sollen angezeigt werden; Stufe 0,005 bis 0,01, mit mindestens 51 angezeigten Ziffern; Stufe 0,02 bis 0,05, mit mindestens 41 angezeigten Ziffern; Unterhalb der Stufe 0,1 sollten mindestens 31 Ziffern angezeigt werden.
4. Eingangswiderstand und Nullstrom
Der niedrige Eingangswiderstand und der hohe Nullstrom eines Digitalmultimeters können zu Messfehlern führen. Entscheidend ist die Bestimmung des vom Messgerät zugelassenen Grenzwertes, also des Innenwiderstandes der Signalquelle. Wenn die Impedanz der Signalquelle hoch ist, sollten Instrumente mit hoher Eingangsimpedanz und niedrigem Nullstrom ausgewählt werden, damit deren Auswirkungen vernachlässigt werden können.
5. Serienmodusunterdrückungsverhältnis und Gleichtaktunterdrückungsverhältnis
Bei verschiedenen Störeinflüssen wie elektrischen Feldern, magnetischen Feldern und hochfrequentem Rauschen oder bei der Durchführung von Fernmessungen kommt es leicht zu einer Einmischung von Störsignalen, was zu ungenauen Messwerten führt. Daher sollten Instrumente mit hohen Serien- und Gleichtaktunterdrückungsverhältnissen entsprechend der Einsatzumgebung ausgewählt werden. Insbesondere für hochpräzise Messungen sollte ein Digitalmultimeter mit Schutzanschluss G gewählt werden, um Gleichtaktstörungen wirksam zu unterdrücken.
6. Anzeigeformat und Stromversorgung
Das Anzeigeformat eines Digitalmultimeters beschränkt sich nicht nur auf Zahlen, sondern kann auch Diagramme, Texte und Symbole anzeigen, um die Beobachtung, Bedienung und Verwaltung vor Ort zu erleichtern. Entsprechend den Außenmaßen seiner Anzeigegeräte lässt es sich in vier Kategorien einteilen: klein, mittel, groß und supergroß.
Die Stromversorgung eines Digitalmultimeters beträgt im Allgemeinen 220 V, während einige neue Arten von Digitalmultimetern einen weiten Spannungsbereich haben, der zwischen 1100 V und 240 V liegen kann. Einige kleine Digitalmultimeter können mit Batterien verwendet werden, während andere in drei Formen erhältlich sind: Wechselstrom, interne Nickel-Cadmium-Batterien oder externe Batterien.






