So beheben Sie Fehler bei einem Multimeter
Ein Digitalmultimeter (DMM) ist ein Messgerät, das das Prinzip der Analog-Digital-Wandlung nutzt, um die gemessene Größe in eine digitale Größe umzuwandeln und die Messergebnisse in digitaler Form anzuzeigen. Im Vergleich zu Multimetern vom Zeigertyp werden digitale Multimeter aufgrund ihrer hohen Genauigkeit, hohen Geschwindigkeit, großen Eingangsimpedanz, digitalen Anzeige, genauen Ablesung, starken Entstörungsfähigkeit und hohen Maßes an Messautomatisierung häufig verwendet. Doch bei unsachgemäßer Anwendung kann es leicht zu Fehlfunktionen kommen.
Die Fehlerbehebung bei einem Digitalmultimeter sollte im Allgemeinen mit der Stromversorgung beginnen. Wenn beispielsweise nach dem Einschalten das LCD-Display angezeigt wird, sollte zunächst die Spannung der 9-V-Stapelbatterie überprüft werden, um festzustellen, ob sie zu niedrig ist. Ist das Batteriekabel abgeklemmt? Das Finden von Fehlern sollte in der Reihenfolge „zuerst innen, dann außen, zuerst leicht, dann schwer“ erfolgen. Die Fehlersuche bei einem Digitalmultimeter kann grob wie folgt durchgeführt werden.
1, Sichtprüfung.
Sie können den Temperaturanstieg der Batterie, des Widerstands, des Transistors und des integrierten Blocks mit der Hand berühren, um festzustellen, ob er zu hoch ist. Wenn sich die neu installierte Batterie erwärmt, deutet dies darauf hin, dass der Stromkreis möglicherweise kurzgeschlossen ist. Darüber hinaus muss beobachtet werden, ob der Stromkreis unterbrochen, entlötet, mechanisch beschädigt usw. ist.
2, Ermitteln Sie die Arbeitsspannung auf allen Ebenen.
Ermitteln Sie die Arbeitsspannung an jedem Punkt und vergleichen Sie sie mit dem Normalwert. Stellen Sie zunächst die Genauigkeit der Referenzspannung sicher. Für die Messung und den Vergleich verwenden Sie am besten ein Digitalmultimeter des gleichen Modells oder eines ähnlichen Modells.
3, Wellenformanalyse.
Beobachten Sie die Spannungswellenform, Amplitude, Periode (Frequenz) usw. jedes wichtigen Punkts im Stromkreis mit einem elektronischen Oszilloskop. Wenn beispielsweise der Taktoszillator eingeschaltet ist und die Oszillationsfrequenz 40 kHz beträgt. Wenn der Oszillator keinen Ausgang hat, deutet dies darauf hin, dass der interne Wechselrichter des TSC7106 beschädigt ist, oder es kann an einem offenen Stromkreis in externen Komponenten liegen. Die an Pin {21} des TSC7106 beobachtete Wellenform sollte eine 50-Hz-Rechteckwelle sein, andernfalls könnte es an einer Beschädigung des internen 200-Teilers liegen.
4, Komponentenparameter messen.
Für Komponenten im Fehlerbereich sollten Online- oder Offline-Messungen durchgeführt und Parameterwerte analysiert werden. Bei der Online-Widerstandsmessung sollte der Einfluss der parallel geschalteten Komponenten berücksichtigt werden.
5, Beseitigung versteckter Fehler.
Implizite Fehler beziehen sich auf Fehler, die von Zeit zu Zeit auftreten und verschwinden, und die Instrumente sind manchmal gut oder schlecht. Diese Art von Fehlfunktion ist recht komplex und häufige Ursachen sind schlecht gelötete Lötstellen, lockere, lockere Anschlüsse, schlechter Kontakt des Adapterschalters, instabile Komponentenleistung und ständiger Kabelbruch. Darüber hinaus umfasst es auch Faktoren, die durch externe Faktoren verursacht werden. Wenn die Umgebungstemperatur zu hoch ist, die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist oder zeitweise starke Störsignale in der Nähe sind usw.






